Fragen und Antworten zum neuen Waffenrecht

Der Deutsche Jagdverband und das Forum Waffenrecht haben eine Übersicht zu den Neuregelungen veröffentlich, die Ihr hier einsehen könnt. Eine PDF-Version könnt Ihr ebenfalls beim Jagdverband herunterladen. Die meisten Regeln für Sportschützen haben Übergangsfristen bis zum 1. September 2020. Bitte schaut Euch insbesondere die Regeln zu den Magazinen an. (RL)

Call to Action: Petition an den Bundestag mitzeichnen!

Es ist 2 Minuten vor Zwölf, um gegen die sachgrundlose Enteignungs- und Kriminalisierungsorgie des Gesetzentwurfes zur Änderung des Waffengesetzes vorzugehen. In beispielloser Weise wird darin unser UNESCO-geschützter Sport durch das CSU-geführte Bundesinnenministerium angegriffen. Wenn die Änderungen greifen sollten, wird der Schießsport in seiner jetzigen Form nicht mehr möglich sein. Schaut hierzu auch diesen Blogbeitrag. Der Bundestag hat sich geweigert, die letzte Petition gegen dieses Gesetz anzunehmen, da sie nicht auf den Seiten des Bundestages selbst eingereicht worden sei. Daher ist es wichtig, dass nunmehr diese neue Petition breite Unterstützung findet und die Mindestunterzeichnerzahl von 50.000 schnell erreicht. Bitte werdet umgehend tätig. Die Zeit drängt! Nutzt bitte den unten stehenden Link. (RL)

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_11/_02/Petition_100913.html

Waffenrechtsänderung: Jetzt sofort handeln!

Die geplanten weiteren Verschärfungen nach dem Votum des Bundesrates und des neuen Vorschlages des BMI sind verheerend für das Schützenwesen:

Die vorgesehene sachgrundlose Enteignung und Kriminalisierung von Sportschützen, Jägern und Waffensammlern bedeutet enorme Belastungen insbesondere hinsichtlich der Magazingrößenthematik (während ein Nachbarstaat nach dem anderen die Ausnahmeregelungen der EU-Feuerwaffenrichtlinie z. B. für Sportschützen nutzt) oder den unsinnigen Regelüberprüfungen rechtstreuer Bürger durch den Verfassungsschutz, wie auch die völlig realitätsferne Forderung nach 18 Trainings pro Jahr pro Waffe, was bereits im Grundkontingent der Sportschützen 90 (!) verpflichtende Trainings pro Jahr bedeuten würde!

Speziell die Magazinthematik wird zu großen Rechtsunsicherheiten, einem nutzlosen bürokratischen Aufwand (da bislang völlig frei erhältliche Waffenteile verboten und in den Waffenbehörden registriert werden sollen) und unüberschaubaren Kriminalisierungen führen, da völlig unklar ist, welche legalen (!) Waffen plötzlich nur aufgrund der Tatsache, dass es theoretisch „kürzere Munition“ hierfür gibt, illegal werden. Der Schießsport, das UNESCO-geschützte immaterielle Kulturerbe, soll so offensichtlich aus rein ideologischen Gründen vernichtet werden. Diese Verschärfungs- und Kriminalisierungsorgie, anders vermag man es nicht mehr zu bezeichnen, die hier gefeiert wird, wird zu einem weiteren Vertrauensverlust für die handelnden Politiker führen.

Bitte schreibt an die Abgeordneten des Innenausschusses und Eure Wahlkreisbundestagsabgeordneten, dass Ihr damit nicht einverstanden seid: Serienbriefe, in die Ihr nur noch Eure Adresse einsetzen müsst, gibt es beim BDS unter diesem Link. Eine weitere Möglichkeit bietet der VDB, der unter diesem Link einen Serienbrief an die Wahlkreisabgeordneten zur Verfügung stellt. Nur die PLZ ist dafür noch einzugeben, dann werden die Abgeordneten ausgewählt.

Handelt JETZT und SOFORT! Beteiligt Euch an der Briefaktion. Investiert ein bisschen Porto und schreibt die Abgeordneten an. Danke für Euren Einsatz! (RL)